"Der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend"
(VOB Teil A § A 16, Wertung (6))

Bei der Vergabe von Aufträgen für Lärmschutzwände spielt die Wirtschaftlichkeit eine zentrale Rolle. Die Wirtschaftlichkeit eines Produktes wird von verschiedenen Kenngrößen bestimmt, nicht allein der Anschaffungspreis entscheidet.

In eine klassische Kosten-Nutzen-Analyse fließen sämtliche Kosten für den gesamten Lebenszyklus ein. Dazu zählen auch Unterhalt, Entsorgung, Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Energieeffizienz.

In der VOB (Fassung von 2010) Teil A § A 16, Wertung (6), heißt es:

3. „In die engere Wahl kommen nur solche Angebote, die unter Berücksichtigung rationellen Baubetriebs und sparsamer Wirtschaftsführung eine einwandfreie Ausführung einschließlich Haftung für Mängelansprüche erwarten lassen.

Unter diesen Angeboten soll der Zuschlag auf das Angebot erteilt werden, das unter Berücksichtigung aller Gesichtspunkte, wie z.B. Qualität, Preis, technischer Wert, Ästhetik, Zweckmäßigkeit, Umwelteigenschaften, Betriebs- und Folgekosten, Rentabilität, Kundendienst und technische Hilfe oder Ausführungsfrist als das wirtschaftlichste erscheint. Der niedrigste Angebotspreis allein ist nicht entscheidend.“ […]

„Bei der Wertung der Angebote dürfen nur Kriterien und deren Gewichtung berücksichtigt werden, die in der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen genannt sind“. […]

Die LARIX Lärmschutzwand überzeugt wirtschaftlich

Qualität: Die LARIX Lärmschutzwand besteht aus zertifiziertem Lärchen-Kernholz. Sie ist nach allen aktuellen Regeln des Holzbaus konstruiert, ein konsequenter konstruktiver Holzschutz zeichnet den Wandtyp aus. Die Qualität des Holzes entspricht höchstem Standard. Dadurch ist eine durchgehende Nutzungsdauer von 40 Jahren gewährleistet. Die Verbindungsmittel sind aus Edelstahl VA4; das Dach aus Blech. Beides ist für die lange Nutzungsdauer ausgelegt.

Preis: Die LARIX Lärmschutzwand kostet 250 bis 260 Euro pro Quadratmeter inklusive Gründung mit Beton-Wandsockel und Stahlprofilen (Preis gilt ab 100 Metern Länge und einer Höhe von etwa drei Metern). Der Durchschnittspreis aller Lärmschutzwände in Deutschland lag 2011 bei rund 245 Euro pro Quadratmeter. Der reine Anschaffungspreis liegt für die LARIX-Wand nicht einmal zehn Prozent
über dem Durchschnittspreis, bietet dafür aber etliche Vorteile, die sich wirtschaftlich auszahlen.

Zweckmäßigkeit: Das LARIX-System erfüllt den Zweck eines nachhaltigen und dauerhaften Lärmschutzes in besonderem Maß: durch seine hohen Dämmwerte (DLr = 34 dB), seine gute Absorption (DLa = 12 dB) und die dauerhafte Funktionalität dieser Wand. Die akustische Leistung der LARIX-Wand liegt mit 12 dB um mehr als 50 Prozent höher als bei Systemen mit Absorptionswerten
von 8 dB.

Technischer Wert: Die LARIX Lärmschutzwand erfüllt alle nach ZTV Lsw 06 sowie nach DIN EN 14388 vorgeschriebenen Prüfungen und Zertifikate. Sie erfüllt diese in allen Kategorien mit Bestnoten (siehe Datenblatt StoneBOX). Sie verfügt über das CE-Kennzeichen sowie über ein Gutachten, das die funktionsfähige Dauerhaftigkeit von 40 Jahren bestätigt.

Ästhetik: Die LARIX Lärmschutzwand wirkt wegen ihrer horizontalen Gliederung niedriger als eine vertikal gegliederte Wand. Träger und absorberfreie Teile proportionieren die Frontseite harmonisch; die Wand kann einfach mit Efeu begrünt werden. Die sichtbaren Lavasteine assoziieren dem Betrachter Langlebigkeit, Stabilität und eine hohe Funktionalität. Das Bauwerk fügt sich dezent in jedes Landschaftsbild ein; Material und Konstruktion lassen es leicht und warm erscheinen.

Umwelteigenschaften: Die LARIX Lärmschutzwand besteht zu 75 Prozent aus unbehandeltem Lärchen-Kernholz, zu 15 Prozent aus Lavasteinen und zu 10 % aus Holzfaser-Dämmplatten. PEGitter und Glas-Vlies liegen je nach Wandtyp bei 0,1 bis 0,3 Prozent. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, er ist niedrigenergetisch und dient als CO2-Speicher. Diese unbehandelten Naturmaterialien können einfach recycelt und weiter verwendet werden. Sie sind 100 Prozent umweltschonend.

Betriebs- und Folgekosten: Bei der LARIX Lärmschutzwand fallen so gut wie keine Unterhaltskosten an. Lärchenholz muss nicht behandelt werden, da es von Natur aus bereits imprägniert ist. Lavagestein ist dauerhaft unverrottbar. Nach Ende der Nutzungsdauer von 40 Jahren kann die Wand recycelt werden: das Holz als Energielieferant, die Lava als Baustoff. Es fallen weder Deponie- noch
Entsorgungskosten an im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen mit Mineralwolle als Dämmstoff.

Rentabilität: Die massive Holzkonstruktion der LARIX Lärmschutzwand ist hochelastisch. Von daher verträgt sie mehr Stoß- und Krafteinwirkungen als Wände aus Beton oder Aluminium. Die LARIX Wand kann bei Änderungen des Straßenverlaufs auch bequem versetzt werden. Zudem ist ihre Nutzungsdauer etwa doppelt so lang als die der meisten anderen auf dem Markt befindlichen
Systeme.

Kundendienst: Die LARIX Lärmschutzwand muss nicht gewartet werden. Alle Holzdimensionen sind auf eine mindestens 40 Jahre dauernde Nutzung ausgerichtet. Die Verwendung von Edelstahl-Verbindungsmittel VA4 garantieren eine ebenso lange Sicherheit. Die Betonfundamente sind auf eine Standzeit von rund 100 Jahren ausgelegt.

Technische Hilfe und Ausführungsfrist: Das Bauprozedere von LARIX Lärmschutzwänden entspricht dem anderer Lärmschutzsysteme. Gründung, Stahlprofile und Betonsockel werden auf herkömmliche Art und Weise hergestellt. Die Holzelemente sind vorgefertigt; sie werden mit einem Kran in Position gebracht und in die Stahlprofile montiert. Die Qualität der Holzelemente wird von
geschultem Personal kontinuierlich geprüft. Pro Tag können rund 180 Quadratmeter Wand montiert werden, je nach Örtlichkeit und Wandmaßen.

Quotierung: In einem Schreiben vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vom 3. September 2010 empfiehlt Hans-Peter Müller folgende Quotierung der Zuschlagskriterien: Preis 30 %, übrige Leistungen 70 %.

Wertungsmatrix: Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. und das Schweizer Modell
(Kanton Basel) empfehlen beispielsweise folgende Wertungsmatrix:
Umweltfreundlichkeit 30 %
Kosten 30 %
Technische Qualität 30 %
Optische Qualität 10 %

Wirtschaftlichkeitsanalyse der StoneBOX