LARIX NOxBOX
Eine Lärmschutzwand mit drei Funktionen
Die Lärmschutzwand NOxBOX ist eine Weiterentwicklung des bewährten StoneBOX-Modells. Sie schützt vor Lärm, bindet Feinstäube und baut Stickoxide ab. Aus der Luft, die mit der NOxBOX in Kontakt kommt, filtert die Wand bis
zu 60 Prozent der Feinstäube und bis zu 40 Prozent der Stickoxide
heraus. Die Wirkung der NOxBOX ist vergleichbar mit der einer Umweltzone.
Reduziert Luftschadstoffe
Das Modell NOxBOX besteht ebenfalls aus Lärchenkernholz und ist mit Lavasteinen gefüllt. Diese sind über ein Spezialverfahren mit Titandioxid beschichtet. Stickoxide werden über eine chemische Reaktion mit der Luft abgebaut, dabei dient das Titandioxid als Katalysator.
Feinstäube und Rußpartikel werden in den zahlreichen Hohlräumen des Lavagesteins sowie an zusätzlichen Filtervorrichtungen gebunden. Nach einiger Zeit kann die Wand einfach mit Wasser abgespritzt werden. Die Filterwirkung bleibt so über die gesamte Nutzungsdauer voll erhalten.
Patentiertes Prinzip
Ein patentiertes Fischmaul-Prinzip sorgt beim Wandaufbau für eine größere Luftzirkulation an und in der Wand, was die Absorption von Stäuben und Stickoxiden weiter erhöht. Beim Fischmaul-Prinzip werden die einzelnen Elemente nicht direkt in Reihe, sondern leicht versetzt aufgebaut.

Massive Konstruktion
Die Konstruktion ist statisch so ausgelegt, dass sie über die gesamte Länge mit Fotovoltaik-Elementen belegt werden kann. Der konstruktive Holzschutz ist für das gesamte Bauwerk gewährleistet; sämtliche Hölzer sind auf 18 Prozent Holzfeuchte technisch getrocknet (siehe StoneBOX).
Gefragte Lösung für geplagte Städte
Die aktuellen Zahlen des Bundesumweltamtes zur Luftqualität im Jahr 2011 sind erschreckend: Bei Feinstaub wurden die zulässigen Tagesgrenzwerte an 42 Prozent der verkehrsnahen Messstationen überschritten, bei Stickoxiden sogar an 57 Prozent.
Da Lärmschutzwände den Emittenten von Schadstoffen meist sehr nahe kommen, zum Beispiel Pkw oder Zügen, liegt es nahe, das Funktionsspektrum dieser Ingenieurbauwerke um die Bindung von Feinstäuben und anderen Luftschadstoffen zu erweitern.
Fraunhofer Institut für Bauphysik in Stuttgart,
Bergische Universität Wuppertal,
Holz Brüner GmbH in Bräunlingen
Zwick-Holzbau GmbH in Wolterdingen
im Rahmen eines ZIM Forschungsprojektes.